Kurzgeschichte des Vereins

Wie kommt man eigentlich dazu, einen Verein zur Förderung junger Künstler zu gründen?

In unserem Fall begann es damit, dass sich bereits Anfang der 80er Jahre musik- und kunstbegeisterte Oberhausener Bürger zusammenfanden, um in privaten Veranstaltungen ("Kulturtreff") die verschiedenen Kunstrichtungen Musik, Literatur, bildende Kunst zu vereinen und einem Interessenten- und Freundeskreis vorzustellen.

Die Ausführenden waren Künstler der näheren Umgebung, vornehmlich Nachwuchskünstler.

Zunehmend kristallisierte sich dabei heraus, dass insbesondere den jungen Musikern die für ihre künstlerische Entwicklung notwendigen öffentlichen Auftrittsmöglichkeiten fehlten.

1983 taten sich sieben Personen zusammen, gründeten den Künstlerförderverein Oberhausen e.V., waren Gründungsmitglieder und Vorstand in Personalunion. Damit waren die Voraussetzungen gegeben, öffentliche Veranstaltungen zu organisieren.

Podium, Publikum, Presse, diese drei P's, stehen seither den Künstlern zur Verfügung.

Zunächst im Schloss Oberhausen, dann im Kulturzentrum Altenberg, schließlich im Ebertbad fanden die verschiedenen Veranstaltungsreihen die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuhörer und hohes Lob weit über Oberhausens Grenzen hinaus. Es sind keine Ausnahmen, wenn einige Gäste Tausende von Kilometern reisen, um in Oberhausen zu konzertieren. Ebenso selbstverständlich, dass man auch in Moskau und St. Petersburg den Künstlerförderverein Oberhausen e.V. kennt. Schickte doch jüngst der Moskauer Oberbürgermeister, Herr Luschkow, anlässlich eines Konzertes eine Grußadresse.

Es ist sicher nicht unwahrscheinlich, dass einige der Namen von Interpreten, die beispielsweise in einer Matinee begeistert haben, in späteren Jahren im "Who's who" der Künstler zu lesen sind.

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